Die ISBN-Nummer ist die „International Standard Book Number“, eines der wichtigsten Merkmale bei der Buchproduktion. Und, ja: Auch Selfpublisher brauchen und bekommen sie. Im Verlag Texthandwerk sogar in allen Selfpublishing-Paketen stets kostenlos inklusive. Sie gehört zu den kostenlosen Leistungen, die wir all unseren Kundinnen und Kunden anbieten.

Und was bewirkt diese Nummer? Sie ordnet das Buch eindeutig zu: dem Verlag, dem Herstellungsland, eben diesem einen Buchtitel. Darum darf sie auch nie doppelt verwendet werden. Es geht quasi darum, Verwechslungen auszuschließen – und zwar nicht nur heute, sondern auch für Vergangenheit und Zukunft. Darum gilt die Regel des niemals Doppel-Verwendens auch für vergriffene Bücher, selbst wenn eine Neuauflage nicht vorgesehen ist.

Autor/innen, die selbst publizieren, können ISBN-Nummern auch selbst beantragen – in Deutschland über die Agentur für Buchmarktstandards, http://www.german-isbn.de/. Es gibt zwar keine keine rechtliche Verpflichtung zur Verwendung einer ISBN – aber es empfiehlt sich aus mehreren Gründen: Auffindbarkeit, Exklusivität, Auslieferungs- und Archivierungsmöglichkeiten des Buches werden dadurch eindeutig verbessert.

Denn die ISBN-Nummer ist der wichtigste Faktor für die internationale Auslieferung von Büchern weltweit, für Buchvertrieb, Buchhandlungen und interantionale Bibliotheken. Ihre Gestaltung unterliegt klaren Regeln: Die Größe der verwendeten Drucktype darf nicht weniger als 9 Punkt (= 3,38 mm) betragen. Sie muss auf der Titelrückseite gedruckt sichtbar sein, oder – falls das nicht möglich ist – am Fuß der Titelseite, ersatzweise an einer anderen auffälligen Stelle des Buches. Dann muss sie auch noch außen auf dem Buch erscheinen, am besten am Fuß der hinteren Einband-, Umschlag- oder Schutzumschlagseite. Falls das nicht möglich ist, an anderer auffälliger Stelle der Buchaußenseite.

Für Scannerkassen und andere Lesegeräte empfiehlt sich auch die Darstellung der ISBN-Nummer als Strichcode,  dann muss die Nummer allerdings zusätzlich in lesbarer Form, der die Buchstaben „ISBN“ vorangestellt sind, direkt über dem Strichcode wiederholt werden. Es wird empfohlen, den Strichcode plus ISBN-Nummer im unteren Viertel der Buchrückseite zu platzieren

Ursprüngliche war sie zehnstellig (ISBN-10). Darin enthalten: Gruppen-, Verlags und Artikelnummer sowie eine Prüfziffer am Ende. Mit der Masse der gedruckten Bücher musste sie ab 2007 auf 13 Stellen (ISBN-13) erweitert werden. Aus jeder ISBN-10 kann inzwischen auch die entsprechende ISBN-13 berechnet werden, zur Zeit werden oft noch beide Nummer nebeneinander genannt.


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