Sokrates, Sohn einer Hebamme und eines Steinmetzes

Der Vater von Sokrates war Steinmetz und Bildhauer, er ging selbst dieser Arbeit auch eine Weile nach, bevor er (rund 400 v. Chr.)  zu einem der bekanntesten Philosophen Athens wurde. Seine Mutter war Hebamme – und das hat er ab und an thematisiert, indem er seine wichtigste philosophische Methode „Hebammenkunst“ nannte. Allein das gefiel mir schon immer. Denn auch dem Philosophen Sokrates ging es um die Hervorbringung von etwas: von Ideen und gut reflektierten Gedanken. Und zwar am liebsten in den Köpfen seiner Mitmenschen. Darum ernenne ich ihn zum Leitbild der Art von Autorencoaching, wie ich es Ihnen anbiete.

Wie ich Autorencoaching verstehe

  • Es geht um Fachbücher, Sachbücher, Ratgeber, Biografisches und Mutmachendes. Bei alledem kann der Steinmetz als Vorbild dienen: die Autorin, der Autor hat das Material, das Expertenwissen, die Sachkenntnis, den Steinbruch des selbst Erlebten. Daran und damit arbeiten wir. Daraus entsteht dann Ihr Buch, oder auch „nur“ ein Text.
  • Sie haben Wissen, Ideen und Gedanken, ich habe das richtige Werkzeug, um daraus einen überzeugenden Text zu machen. Wichtig ist, dass Text und Autor/in in einem guten Verhältnis zueinander stehen. Wo das nicht stimmt, leidet auf Dauer entweder der Text oder der schreibende Mensch, oft genug leiden beide. Darum braucht es eine ebenso empathische wie zielgenaue Beobachtung. Fehlt dieser Blick von außen, entstehen schnell „blinde Flecken“ – die zu weiteren Störfaktoren für Text wie Autor/in werden können. Und: Der Mensch, der da beobachtet, sollte professionell arbeiten und breites Fachwissen rund um das Schreiben, dessen Methoden und Abläufe mitbringen. All das trifft auf mein Autorencoaching zu.
  • Im Gegensatz zum Lektorat – das sich allein der Logik, Richtigkeit/Genauigkeit des Textes widmet – geht es im Autorenchoaching um den Prozess des Schreibens. Der Fokus liegt auf dem Schreibenden, seinen Fähigkeiten und Befindlichkeiten sowie der Wahl der richtigen „Instrumente“ für seinen individuellen Schreibprozess. Natürlich spielen Art und Aufbau des Textes dabei auch eine Rolle – allerdings nur in der Wechselwirkung zwischen Schreibendem und Geschriebenem.
  • Ich möchte – wie eine Hebamme – Autor/innen dabei helfen, ihre Gedanken zu sortieren, zu strukturieren, in die richtigen Kapitel und Worte zu fassen. Ich kann sie auffangen, wenn sie stocken, in Blockaden festhängen, in Strudel geraten. Denn eins ist klar: Autorenschaft ist Arbeit, Schreiben ein Prozess. Der in jeder Phase gut durch Coaching begleitet werden kann.
  • Schließlich steht die berühmteste Wissenschaft, die noch heute auf Sokrates zurückgeht,  genau dafür: Überliefert wird die „Hebammenkunst“ (Mäeutik oder Maieutik) des Sokrates von dessen Schüler Platon. Da geht es immer darum, in gemeinsamen Gesprächen Kenntnisse zu vermitteln. Und zwar nicht, indem man andere belehrt, sondern sie „durch geeignete Fragen dazu bringt, vorhandene irrige Vorstellungen zu beseitigen und den tatsächlichen Sachverhalt selbst zu entdecken, das Wissen aus dem eigenen Geist herauszuholen“. Zitat: Wikipedia.
    Dieses Prinzip habe ich tatsächlich mein Leben lang beherzigt… Und jetzt biete ich es Autor/innen an, die Hilfe bei ihrem Schreibprozess suchen.

Coaching?! Coaching!

Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich mir einen Schuh wie das schwierige  Wort „Coaching“ überhaupt anziehen möchte. Ich weiß, es ist kein geschützter Begriff. Ich weiß, es soll leider oft nur dazu dienen, schnell möglichst viel Geld zu machen. Das ist bestimmt nicht meine Intention. Meine Grundlagen des Autorencoaching liegen dort, wo Menschen wirklich Hilfe brauchen. Meine ersten „Kunden“ waren für ihre Gemeinden ehrenamtlich Arbeitende, denen ich im Rahmen meiner 15-jährigen Festanstellung bei der Evangelische Kirche mit großem Erfolg Schreibkurse für berufliches wie privates Schreiben angeboten habe. Heute gibt es all meine Dienstleistungen rund um Texte und das Schreiben als freies Angebot einer Selbstständigen. Ich haben einen sehr breiten Erfahrungsschatz im Hinblick auf alles, was mit Text zu tun hat, weiß genau, wie Texte und das Textschreiben funktionieren, was wo zu beachten ist. Und kann mich sowohl in Menschen wie Schreibprozesse problemlos eindenken. Mehr über mich hier.

Bei der Frage „Coaching oder nicht?“ habe ich mir Unterstützung gesucht. Und gefunden: Ich wurde beraten und geschult von Anke Fröchling, die das Schreibcoaching im deutschsprachigen Raum professionalisiert hat. Wir kamen gemeinsam zu dem Ergebnis, dass „Autorencoaching“ tatsächlich der zutreffendste Begriff für mein Angebot ist. Jetzt bin ich zertifiziert als Schreib- und Autorencoach. Und das passt perfekt.

Ihre Erfahrung zählt!

Ein schönes Zitat von Sokrates ist: „Rede, damit ich dich sehe!“ Das könnte auch Motto meines ersten Blogs, dem Unruhewerk, sein, dem ich den Untertitel „älter werden – und sichtbar bleiben“ gegeben habe. In Ihrer Autorenschaft  muss nicht unbedingt das „Älterwerden“ Thema sein, aber es kann. Um Erfahrungen allerdings, um Ihre Kenntnisse, den eigenen Expertenstatus, um das Vermitteln von Wissen und Gedanken – eben um das Sichtbarmachen –  wird es wohl in den meisten Büchern gehen, die in meinem kleinen Verlag Texthandwerk erscheinen.

Autor/innen brauchen Unterstützung. Die bekommen sie von mir!

Autorencoaching ist natürlich eine Leistung, die völlig unabhängig vom Erscheinen eines Buches zu sehen ist. Und in jedem Fall ist sie unabhängig davon, ob der erarbeitete Text dann in meinem Verlag erscheint oder nicht.

  • Ich könnte Ihnen am Ende auch dabei helfen, das Exposé zu schreiben, das Sie brauchen, um einen „klassischen Verlag“ zu finden. Oder Sie finden einen ganz anderen Weg, um mit Ihrem Text weiter umzugehen. Ganz ohne mich. Oder wir machen doch gemeinsam ein Buch daraus. Oder es wird gar kein Buch, weil es Ihnen nur um den Schreibprozess an sich geht…. Das alles ist allein Ihre Entscheidung.
  • Autorencoaching ist eine Leistung, die ich schlicht darum anbiete, weil sie mir ein Anliegen ist. Ich habe schon so viele Buchprojekte scheitern sehen, weil Autor/innen nicht wussten, wie und wo sie Hilfe finden können. Das ist extrem schade. Denn oft ist dann schon viel Herzblut in ein Schreibprojekt geflossen, das mit ein wenig professioneller Hilfe doch noch hätte gerettet werden können. Ich möchte einfach nicht zulassen, dass dies unnötig oft geschieht.
  • Coaching ist immer ein Prozess, der eine konkrete Problemstellung begleitet und (auf)löst. Das geht nicht von heute auf morgen, wir werden ein wenig gemeinsame Zeit brauchen und rund 10 Termine vereinbaren, zu denen wir uns idealerweise persönlich treffen. Ich lebe in Pulheim, zwischen Köln und Düsseldorf, biete Ihnen aber nach Absprache auch Coaching via Mail und Telefon an. Preise und Weiteres hier.

Vertrauen ist das Wichtigste

  • Ich garantiere Ihnen absolute Verschwiegenheit. Und – bevor wir starten – glasklare Transparenz der Leistungen, die Sie erwarten dürfen. Und natürlich ebenso des Preises.
  • Termine werden klar vereinbart. Und von meiner Seite stets eingehalten.
  • Ziele werden im Vorfeld gemeinsam definiert. Wichtigstes Kriterium ist immer das, was Ihnen nützt.
  • Coaching ist eine überaus individuelle Angelegenheit. Ich stelle mich auf Sie ein. Auf Ihre Fragen, Bedürfnisse, Ziele. Sie werden sehen: Sie können mir vertrauen.
  • Bevor das Coaching beginnt, gibt es immer 20 Minuten lang ein kostenloses Beratungsgespräch. So lernen wir uns kennen – selbst, wenn es am Telefon, per Mail oder Skype ist.
  • Und dann sehen wir weiter…. Ich arbeite immer vertraulich. Und ganz individuell.

 

Interesse?

Dann schicken Sie mir einfach eine unverbindliche Anfrage! 

Ich freue mich auf Sie!haken-300x179-d
 

Wer bin ich?
Mehr über mich Autorencoaching, Autorenberatung, Verlag Texthandwerk, Unterstützung Selfpublishing, coaching
in meinem Blog „Das Unruhewerk – älter werden und sichtbar bleiben“